In 90 Minuten siehst du, wem deine KI wirklich gehört
In 90 Minuten siehst du, wem deine KI wirklich gehört.Tipp: meistens nicht dir.
Diesen Ownership-Workshop mit 3 Fragen mache ich mit Betriebsleitern und Abteilungsleitern, bevor wir bei Omniance mit der Arbeit beginnen. Eine Sitzung, ein Whiteboard und eine klare Karte, wo du angreifbar bist.
Dieselbe Sitzung kannst du mit deinem eigenen Team machen.
So geht es, und worauf du achten solltest.
(💾 Zum Nachlesen speichern)
𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁 𝟭 – 𝗕𝗮𝘂 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗕𝗲𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱𝘀𝗮𝘂𝗳𝗻𝗮𝗵𝗺𝗲 𝗷𝗲 𝗔𝗯𝘁𝗲𝗶𝗹𝘂𝗻𝗴
Leg eine einfache Vorlage mit fünf Spalten an: Toolname, Anbieter, Prozessverantwortlicher, unterstützte Prozesse und berührte Daten.
Bitte deine direkt berichtenden Führungskräfte, ihre KI-Tools vor dem Termin einzutragen. Nur Tools, die echte Arbeit berühren, keine Versuchsaufbauten mit Testdaten.
Warte nicht auf eine perfekte Liste. Hol dir 80% Abdeckung von den Leuten, die die Tools täglich nutzen - das reicht für einen scharfen Workshop.
Eines erfasst diese Bestandsaufnahme nicht: Schatten-KI, also Tools, die deine Leute ohne Freigabe der IT nutzen. Das ist ein eigenes, tieferes Problem. Aber dieser Workshop zeigt dir, wie viel du selbst bei den Tools nicht kontrollierst, von denen du weißt.
𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁 𝟮 – 𝗠𝗮𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗻 𝗪𝗼𝗿𝗸𝘀𝗵𝗼𝗽 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗧𝗲𝗮𝗺
Bring die vollständige Bestandsaufnahme auf einen Bildschirm. Geh jedes Tool durch. Keine Anbieterfolien, nur deine eigene Sicht darauf, was diese Tools tun und wo sie in deinem Betrieb sitzen.
𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁 𝟯 – 𝗪𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗱𝗲𝗻 𝗢𝘄𝗻𝗲𝗿𝘀𝗵𝗶𝗽-𝗧𝗲𝘀𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝟯 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 𝗮𝗻
Frag bei jedem Tool:➝ Fortführung – Kannst du weiterarbeiten, wenn der Anbieter morgen verschwindet oder die Konditionen ändert?➝ Vorteil – Berührt es regulierte Daten oder Wettbewerbswissen?➝ Rechenschaft – Kannst du seine Entscheidungen erklären und nachvollziehen, wenn es verlangt wird?
Je mehr „Nein"-Antworten du bekommst, desto höher ist dein Risiko.
Dreimal „Ja"? 🟢 Das kannst du gefahrlos mieten.Gemischte Antworten? 🟡 Das musst du mit Grenzen und Rückfallplänen absichern.Dreimal „Nein"? 🔴 Das musst du besitzen, oder du nimmst strategisches Risiko in Kauf.
𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁 𝟰 – 𝗟𝗲𝗴𝗲 𝗳𝗲𝘀𝘁, 𝘄𝗮𝘀 𝘇𝘂 𝘁𝘂𝗻 𝗶𝘀𝘁
🟢 Mieten → Behalten, standardisieren, Preis verhandeln🟡 Absichern → Klare Grenzen setzen, Migration oder souveränen Neubau planen🔴 Besitzen → Das Risiko dokumentieren und die Begründung für interne Kontrolle aufbauen
Das heißt nicht, alles von Grund auf neu zu bauen. Es heißt oft, auf Open-Source-Modellen neu aufzubauen, die du kontrollierst, auf EU-Infrastruktur zu hosten oder strenge Governance um das zu legen, was beim Anbieter bleiben muss. Konkrete Schritte, keine Revolution.
In 90 Minuten siehst du, wo dein Bereich sicher ist, wo er brüchig ist und wo jemand anderes die Schlüssel hat.
Der aufschlussreichste Moment?
Wenn rote Felder dort auftauchen, wo du grün erwartet hast. Das sind keine kaputten Tools. Das sind deine nächsten strategischen Prioritäten.
Wenn du derjenige bist, der KI in deiner Abteilung vorantreibt, musst du nicht auf ein Mandat von oben warten.
Mach das zuerst für dein eigenes Team. Bring die Ergebnisse in die Geschäftsleitung. Ein einziges rotes Feld auf einem Whiteboard startet ein besseres Gespräch als jede Präsentation.
Und wenn du es gemeinsam machen willst, dafür ist der Workshop mit uns da.